THEMENZENTRIERTE INTERAKTION (TZI) ist ein System von Führung und Leitung, aber auch des Lehrens und Lernen,
- in dem Ziele
erreicht werden und gleichzeitig das Gruppengeschehen berücksichtigt
wird;
- in dem jedes
Gruppenmitglied erfährt, dass es mit seinen Erfahrungen und
Fähigkeiten für das Erreichen des gemeinsamen Zieles
wichtig ist;
- in dem die
Kooperationsfähigkeit gestärkt wird;
- in dem die
Rahmenbedingungen beachtet werden.
Die TZI stellt ein Instrumentarium bereit, mit dem zugleich sachlich und lebendig gearbeitet werden kann:
- Mit dem 4-Faktoren-Modell stellt sie eine umfassende Diagnose- und Analysemöglichkeit von Gruppensituationen zur Verfügung.
- Mit dem Konzept der dynamischen Balance sorgt sie methodisch für einen Arbeits- und Entwicklungsprozess.
- Das Chairpersonpostulat fordert und fördert die Eigenverantwortlichkeit und den Einsatz individueller Kompetenzen und Ressourcen.
- Das Störungspostulat regt an zur Offenlegung und Integration unterschiedlicher Einstellungen, Werthaltungen und Sichtweisen. Seine Beachtung macht Leiten und Organisieren, Lehren und Lernen lebendig.
- Mit dem Themenprinzip sichert die TZI zielgerichtetes und selbstbestimmtes Arbeiten.
Um diese Ziele zu verwirklichen, werden drei Wege beschritten:
- in der Arbeit werden die vier wesentlichen Faktoren jeder Gruppenarbeit (das Individuum, die Gruppe, der Gegenstand der Arbeit und die Umgebungsbedingungen) gleichwertig berücksichtigt (Prinzip der dynamischen Balance)
- Dem dient es, wenn der Leiter / die Leiterin für jede Arbeitseinheit ein Thema nennt, das zur gemeinsamen Weiterarbeit an der Sache anregt, und eine geeignete Arbeitsform wählt.
- Der Leiter / die Leiterin ist als Mensch und Expertin so transparent wie möglich.
Er / sie arbeitet partnerschaftlich und modellhaft am Gruppenthema mit. Damit wird die Eigenverantwortlichkeit der Gruppenmitglieder gefördert.
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